Sägepalme (lat. Serenoa repens)

Sägepalme (lat. Serenoa repens)

Sägepalme – die Pflanze

Beeindruckend sieht sie aus, die Sägepalme mit ihren großen fächerförmigen Palmwedeln. Diese Wedel der Sägepalme geben ihr übrigens auch ihren Namen, denn sie tragen am Rand kleine spitze „Zähnchen“ und sehen aus wie kleine Sägen.

Die Sägepalme ist eine sogenannte Zwergpalme. Da sie es heiß und trocken liebt, findet man die Sägepalme wild wachsend in den warmen Regionen der USA wie etwa Florida.

Die Sägepalme sieht nicht nur schön aus, in ihr sind auch Wirkstoffe enthalten, die für medizinische Zwecke seit einigen Jahren Verwendung finden.

Wirk- und Inhaltsstoffe

In der Sägepalme ist nicht nur fettes Öl enthalten, medizinisch wirksam wird sie durch die ihr eigenen Phytosterine und Polysaccharide, die es bei frühen Stadien einer Prostatavergrößerung schaffen können, diese unerwünschte Vergrößerung zu bremsen. Denn die Wirkstoffe der Sägepalme greifen in das Stoffwechselgeschehen ein und hemmen bestimmte hormonelle Vorgänge, die eine Vergrößerung der Prostata bewirken können.

Anwendung

Die Sägepalme lindert Beschwerden, die mit einer gutartigen Prostatavergrößerung einhergehen können wie beispielsweise einen sehr schwachen Harnfluss. Insbesondere der quälende Harndrang, der Betroffenen häufig den Schlaf raubt, kann durch die Sägepalme mittels der Verbesserung der Blasenentleerung gemindert werden.

Darreichungsformen

Die Sägepalme gibt es bei uns als pflanzliche Fertigarzneimittel zu kaufen, die in Tablettenform einfach einzunehmen sind und schon die richtige Dosierung der Sägepalme enthalten. Diese Präparate mit Sägepalme können eine gute Alternativ zu synthetisch-chemisch hergestellten Medikamenten sein, die bei einer gutartigen Prostatavergrößerung in der Regel eingesetzt werden.

Kompakt Wissen:

Verwendete Pflanzenteile

Früchte

Wirkstoffe

Sterole, Polysaccharide, fettes Öl

Anwendung

Bei gutartigen Vergrößerungen der Prostata

Hinweise

Sägepalme darf nicht verwendet werden, wenn Betroffene an hormonabhängigem Krebs erkrankt sind.

Wissenswerte Hinweise

Eigentlich sind Präparate, die Sägepalme enthalten, gut verträglich. In seltenen Fällen können sie Magenbeschwerden verursachen. Allerdings dürfen Präparate, deren wirksamer Bestandteil Sägepalme ist, bei bestimmten hormonabhängigen Krebsarten auf keinen Fall angewendet werden, eben weil die Sägepalme in den Hormonstoffwechsel des Körpers eingreift.

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