Taigawurzel (lat.eleutherococcus senticosus)

Taigawurzel (lat.eleutherococcus senticosus)

Taigawurzel – die Pflanze

Die Taigawurzel ist eine bei uns noch eher unbekannte Heilpflanze, die auch unter dem Namen „Sibirischer Ginseng“ bekannt ist, weil ihr eine ähnliche Wirkung wie dem Ginseng nachgesagt wird.

Die strauchartige Pflanze, die zur Gattung der Efeugewächse zählt, hat eher unscheinbare Blüten und stachelige Triebe. Die Taigawurzel kommt ursprünglich aus Sibirien und wird aufgrund der ihrer heilenden Wirkstoffe mittlerweile in großem Maße in Russland kultiviert. Dort ist die Taigawurzel schon seit Langem für ihre stärkende und leistungssteigernde Wirkung bekannt.

Wirk- und Inhaltsstoffe

In der Taigawurzel sind sogenannte Lignanverbindungen und Saponine enthalten. Diese Stoffe haben eine immunanregende Wirkweise und können unserem Organismus dabei helfen, auch in stressigen Lebensphasen die Widerstandkraft unseres Abwehrsystems aufrecht zu erhalten.

Anwendung

Die Inhaltsstoffe der Taigawurzel scheinen in ihrer Wirkung denen des Ginsengs ähnlich zu sein. Denn auch die Taigawurzel wird hauptsächlich zur Leistungssteigerung verwendet. Sie kann helfen, die Konzentration zu verbessern und gerade bei älteren Menschen die Gedächtnisleistung unterstützen. Aber auch bei Kreislaufschwäche und anhaltender Müdigkeit kann Taigawurzel eingesetzt werden. Generell trägt die Taigawurzel also zu körperlichem Wohlbefinden und mehr Widerstandskraft bei.

Darüber hinaus wird vermutet, dass die Taigawurzel nicht nur unser Immunsystem stärkt und uns nach langwierigen Krankheiten schneller wieder fit werden lässt, sondern zudem eine blutzucker- und cholesterinsenkende Wirkung hat.

Darreichungsformen

Die Taigawurzel ist auch bei uns in Form von Fertigarzneipräparaten erhältlich. Es gibt die Extrakte der Taigawurzel als Pulver und Tropfen.

Um ein geschwächtes Immunsystem zu stärken oder Schlappheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu bekämpfen, empfiehlt sich eine Kur mit der Taigawurzel.

Kompakt Wissen:

Verwendete Pflanzenteile

Früchte

Wirkstoffe

Flavonoide, ätherisches Öl, Iridoidglykoside

Anwendung

Körperliche und psychische Beschwerden vor und während der Menstruation (prämenstruelles Syndrom), Störungen des weiblichen Zyklus.

Hinweise

Nicht während der Schwangerschaft einnehmen. Bei starken Beschwerden den Arzt aufsuchen, um organische Krankheiten auszuschließen

Wissenswerte Hinweise

Da die Taigawurzel und ihre Inhaltstoffe noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Forschungen untersucht wurden, sollten Schwangere und Stillende von einer Einnahme absehen. Auch wenn Sie unter einer Herzerkrankung oder Bluthochdruck leiden ist es besser, auf eine Einnahme von Präparaten mit Taigawurzel zu verzichten.

Generell sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Kur mit der Taigawurzel für sie geeignet ist oder ob sie aufgrund einer anderen Erkrankung an Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder einem schwachen Immunsystem leiden.

Quellenverzeichnis

Zimmermann, Gabriele (2009): Das Heilwissen des Paracelsus: Spagyrik für Gesundheit und Schönheit: Naturheilmittel der Spagyrik aus Kräutern, Edelsteinen und Metallen. München: Herbig.

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