Wasserhanf (lat. Eupatorium perfoliatum),
auch: Wasserdost

Wasserhanf (lat. Eupatorium perfoliatum)

Wasserhanf – die Pflanze

Der Wasserhanf ist eine besonders faszinierende Heilpflanze. Ihre heilenden Kräfte finden sich in einigen hochwirksamen pflanzlichen Fertigarzneien, die gegen Erkältungskrankheiten wirken.

Kein Wunder: die Pflanze, die auch den Namen Wasserdost trägt, ist schon seit Jahrhunderten eine bewährte Heilpflanze bei den Ureinwohnern Nordamerikas – dort liegt auch die ursprüngliche Heimat des Wasserhanfs.

Der Wasserhanf liebt es feucht und wächst an Ufern und in Sümpfen, wo er bis zu drei Meter hoch wird. Wasserhanf trägt seinen Namen, weil seine Blätter ein wenig so aussehen wie die Blätter der bekannten Hanfpflanze. Wasserhanf und Hanf entstammen aber zwei ganz verschiedenen Pflanzengattungen. Denn der offizielle Name des Wasserhanf lautet eigentlich Wasserdost.

Wirk- und Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Glykoproteine, Xylane und ätherisches Öl als wirksame Inhaltsstoffe machen den Wasserhanf zu einer starken Arzneipflanze, besonders wenn es um die Behandlung grippaler Infekte und Erkältungskrankheiten geht. Denn der Wasserhanf wirkt sich sehr positiv auf unsere Immunabwehr aus und stärkt uns für den Kampf gegen lästige Krankheitserreger. Die Vermehrung bereits eingedrungener Viren wird mit Wasserhanf bzw. Wasserdost effektiv unterdrückt und gleichzeitig die Produktion von Abwehrzellen fördert. Das Immunsystem gewinnt an Kraft – die Viren geraten in die Unterzahl. Einer aktuellen Untersuchung der Universität Münster zufolge ist Wasserhanf zudem sogar stark im direkten Kampf gegen einen besonders gefürchtete Erreger: Den H1N1 Virus – den Erreger der Schweinegrippe. Welche Wirkstoffe des Wasserdost genau dafür verantwortlich sind, ist derzeit zwar noch unklar. Fest steht: Bisher hatte man kaum vermutet, dass es eine solch starke Kraft der Natur im Kampf gegen die Schweinegrippe geben könnte. Detailliertere Untersuchungen sollen weiter für Aufklärung sorgen, inwieweit Wasserdost ein natürlicher Grippeschutz sein kann.

Anwendung

Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist und Fieber, Mattigkeit sowie quälender Kopfschmerz uns außer Gefecht setzen, ist der Wasserhanf oft Mittel der Wahl, um die Beschwerden schnell zu lindern. Bei fieberhaften Infekten stärkt der Wasserhanf unsere Abwehrkräfte und wirkt gegen die Erreger von Erkältungskrankheiten.

Schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung sollte man den Wasserhanf beziehungsweise Fertigarzneien, die den Wasserhanf in der richtigen Dosierung als Wirkstoff enthalten, einnehmen. So kann man dafür sorgen, dass eine Erkältung wesentlich glimpflicher abläuft als ohne die Heilkraft des Wasserhanf. Denn die Vermehrung der Viren wird unterdrückt, gleichzeitig steigt die Anzahl an aktiven Abwehrzellen im Kampf gegen die Krankheitserreger. Klinische Studien belegen, dass die Erkrankungsdauer im Durchschnitt um 50 Prozent verkürzt werden kann.

Auch bei erhöhter Ansteckungsgefahr – zum Beispiel bei einer Erkältungswelle – hat sich die Einnahme von Präparaten mit Wasserhanf bzw. Wasserdost zur Prävention bewährt.

Dasselbe gilt natürlich auch für eine echte Grippewelle, also wenn Influenzaviren sich den Weg bahnen. Denn auch hier heißt es: Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor einer Ansteckung.

Eine aktuelle Untersuchung versetzt derzeit die Fachwelt in Erstaunen: Es scheint, dass Wasserhanf bzw. Wasserdost auch eine starke, natürliche Waffe im Kampf gegen den H1N1 Virus darstellt, also den Erreger der Schweinegrippe. Das belegt eine erste Untersuchung der Universität Münster.

Darreichungsformen

Die Einnahme von Wasserhanf Präparaten ist schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung sinnvoll. So können wir die körpereigene Abwehr stärken und gleichzeitig die Krankheitserreger bekämpfen. Es lohnt sich also Wasserhanf frühzeitig einzusetzen und pflanzliche Arzneimittel mit Wasserhanf in Form von Saft, Tropfen oder Tabletten einzunehmen. Dies gilt auch bei erhöhter Ansteckungsgefahr beispielsweise bei einer Erkältungswelle oder auch einer Grippewelle. Die Einnahme von Wasserhanf bzw. Wasserdost bei Schweinegrippe ist entsprechend der neuesten positiven Studienergebnisse zur Wirkweise von Wasserdost sogar gegen das H1N1 Virus sinnvoll. Weitere Studienergebnisse dazu sind in naher Zukunft zu erwarten.

Kompakt Wissen:

Verwendete Pflanzenteile

Kraut

Wirkstoffe

Polysaccharide, Glykoproteine, Xylane

Anwendung

Atemwegsinfektionen, Erkältungskrankheiten, unterstützend bei Infektionen zur Stärkung der Abwehrkräfte, allgemeine Stärkung des Immmunsystems bei erhöhter Ansteckungsgefahr. Gemäß einer aktuellen Untersuchung auch als natürlicher Schutz bei Schweinegrippe.

Wissenswerte Hinweise

Der Wasserhanf ist stark bei Erkältungen und gut für unser Abwehrsystem. Es sind keine Nebenwirkungen von Wasserhanf bekannt.

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