Zimt-Baum (lat. Cinnamomum Zeylandicum)

Zimt-Baum (lat. Cinnamomum Zeylandicum)

Zimt-Baum – die Pflanze

Wenn Zimt genannt wird, denken wir bestimmt zu allererst an Weihnachten und Zimtsterne. Denn Zimt ist ein überaus beliebtes Gewürz, das in der indischen Küche in sehr vielen Gerichten verwendet wird und sich auch bei uns großer Beliebtheit erfreut. Heute ist Zimt leicht erhältlich und viele kennen ihn hier nur als fertiges Pulver. Aber früher war Zimt unendlich kostbar und schwer zu bekommen.

Der Zimt-Baum ist übrigens in Südasien beheimatet und zählt zur Familie der Lorbeergewächse. Um das köstliche Gewürz Zimt zu erhalten, wird die Rinde des Zimt-Baums abgeschält und getrocknet. Dadurch rollt sich der Zimt ein und erhält so die charakteristische Stangenform.

Schon vor fast 5000 Jahren wurde Zimt in der Küche verwendet. Dass er auch eine wirksame Heilpflanze ist, war im traditionellen Ayurveda schon lange bekannt, doch auch in der europäischen Medizin spielt Zimt heute eine Rolle.

Wirk- und Inhaltsstoffe

In der Rinde des Zimt-Baumes, also im Zimt selbst, sind ätherische Öle und Gerbstoffe enthalten, die bei zahlreichen Beschwerden Linderung verschaffen. Denn Zimt wirkt antibakteriell und wärmt von Innen. Auch seine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel macht den Zimt aktuell wieder zu einer wichtigen Arzneipflanze.

Anwendung

Zimt hilft nicht nur bei Verdauungsbeschwerden und fördert die Durchblutung. Es konnte auch nachgewiesen werden, dass sich Zimt bei der unterstützenden Therapie von Diabetes verwenden lässt, denn er kann den Blutzuckerspiegel senken.

Zimt in Form von Zimtöl kann auch äußerlich zur Durchblutungsförderung angewendet werden, so dass er beispielsweise bei Verspannungen Schmerzen lindern kann. Denn das ätherische Öl aus den Zimtstangen hat krampflösende Eigenschaften.

In der Volksmedizin wird Zimt auch bei Erkältungen verwendet.

Darreichungsformen

Natürlich kommt Zimt meistens als Gewürz im Essen zum Einsatz. Aber schon in dieser Form ist er gesund, denn er fördert die Verdauung und kann sogar den Blutzuckerspiegel senken.

Besonders anregend und wärmend ist auch ein Zimt-Tee, den es in Form von Fertigpräparaten zu kaufen gibt. Ein solcher Tee hilft auch bei akuten Magenschmerzen.

Zimt wird aber auch mit anderen bewährten Arzneipflanzen kombiniert, so ist er etwa Bestandteil des bekannten Melissengeist, in dem neben den Wirkkräften 12 anderer Pflanzen auch die Heilkräfte des Zimts zum Tragen kommen.

Kompakt Wissen:

Verwendet Pflanzenteile

Rinde

Wirkstoffe

Ätherisches Öl, Gerbstoffe

Anwendung

Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Magenschmerzen unterstützend bei der Behandlung von Diabetes

Hinweise

Zimt nicht überdosieren, kann Schweißausbrüche, Hautreizungen und Durchfall verursachen.

Wissenswerte Hinweise

Zimt sollte vorsichtig dosiert werden, denn nur in Maßen ist er gut für unsere Gesundheit. Bei einer Überdosierung kann Zimt die Haut reizen und Durchfall verursachen. Weil Zimt so anregend auf Herz und Kreislauf wirkt, kann ein Zuviel an Zimt auch zu heftigen Schweißausbrüchen führen.

Die Behandlung von Diabetes, bei der Zimt mittlerweile eine Rolle spielt, gehört natürlich in die Hände eines erfahrenen Arztes!

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